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Benötigte Materialien

✓ Kameras

✓ Handys / SMARTphones

✓ Laptop

✓ Beamer (optional)

Vorgeschlagener Standort

✓ Drinnen oder draussen Gelegenheit, nach draußen zu gehen und Fotos zu machen.

Schritte

1.

Die Teilnehmende werden gebeten, der Gruppe zu beschreiben, wie sie sich fühlen (10 Min.).

2.

Die Teilnehmende sollten sich an das Gebäude erinnern, in dem sie jeweils wohnen. Dabei kann es sich um eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, eine Doppelhaushälfte oder ein Haus mit eigenem Garten oder Terrasse usw. handeln. Sagen Sie den Teilnehmenden: Jetzt baut ihr gemeinsam aus Einzelteilen ein neues Haus. Bitten Sie die Teilnehmende, sich das Gebäude vorzustellen. Teilen Sie das Gebäude in so viele Personen auf, wie es in der Gruppe gibt, und jede:r sollte sich, einen der Teile auswählen. Jede:r gestaltet den ausgewählten oder zugewiesenen Gebäudeteil und hält das Motiv als Foto fest. Später werden die Fotos zu einem Haus oder Gebäude mit oder ohne Umgebung (z. B. Garten oder Hof) zusammengesetzt – und entweder als digitale Fotocollage an die Wand gestrahlt – oder indem die gedruckten Fotos auf ein großes Blatt Papier zum Gebäude oder Haus arrangiert und befestigt werden, das dann an der Wand zur Präsentation aufgehängt wird. Nach einer Feedback-Runde zum fertigen Haus erstellen alle gemeinsam als Team eine Fotostory des Prozesses. Jede Person ist für das Foto des eigenen Teil des Gebäudes oder Hauses zuständig. Andere sollten nicht versuchen, die Person in irgendeiner Richtung zu beeinflussen. Auf Wunsch können sich zwei Teilnehmende für eine Zusammenarbeit als Fotograf:in und Designer:in entscheiden, jedoch nicht gemeinsam als zwei Fotograf:innen (15 Min.).

3.

Dann nehmen sie ihre Kameras oder Mobiltelefone und in den kommenden 10 Min. können sie das fotografieren, was ihnen gerade vorschwebt.

4.

Wir kehren in die Gruppe zurück und präsentieren die Fotos. Wir bringen alle Bilder in die richtige Anordnung und die Teilnehmende beginnen, ihre Gedanken darüber zu entfalten (40 Min.).

Abschluss

  • Wie war die Erfahrung?
  • Die Teilnehmende sprechen über ihr Erlebnis im Prozess als Individuum und als Gruppe (10 Min.)
  • Haben Sie Platz für die anderen Gruppenmitglieder geschaffen? Hast du Platz in der Gruppe gefunden?

Tipps

Kintsugi ( „goldene Reparatur“ ),[1] ist die japanische Art zerbrochenes Porzellan zu reparieren durch Ausbessern der zerbrochenen Stellen mit Lack, der bestäubt oder mit Gold-, Silber-, or Platinum- Pulver vermischt ist. Die Methode ähnelt der Maki-e Technik. Als eine Philosophie behandelt sie Bruch und Reparatur als Teil der Geschichte eines Objekts und nicht als etwas, das dazu gehört.

Das Wichtigste ist, jedem Mitglied Raum für die eigene Arbeit zu geben. Der Workshopleiter sollte die Gruppe dabei begleiten, die Elemente zu einem Gesamtwerk zusammenzufügen.

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